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Rudertag des Hamburger Schüler-Ruderverbands

Der Rudertag des Hamburger Schüler-Ruderverbands fand 24. Februar 2016 im Rahmen der Ruderprotektorensitzung in den Räumen des Wilhelm-Gymnasiums statt. Der Rudertag war gut besucht, denn es standen spannende Themen zur Diskussion. Roland Rauhut begrüßte als Gastgeber und Leiter des Fachauschusses Rudern die Versammlung. Er erörterte die finanzielle Situation der Schulruderei und wies er auf mehrere Personalwechsel in der BSB hin, die für das Schulrudern relevant sind.

Ein wichtiges Thema war die Diskussion über das Wettkampfkonzept im Hamburger Schulrudern. Können die Teilnehmerzahlen durch neue Wettkampfformen erhöht werden? Dazu gab es verschiedene Vorschläge, wie z.B. die Durchführung eines Spiel- und Leichtathletiksportfestes im Winter in der Sporthalle, dass den Alsterlauf ersetzen soll. Es gab auch Überlegungen, ob nicht sportartspezifische Wettkämpfe wie der Alsterlauf der Schulruderer gemeinsam mit anderen Fachausschüssen durchführt werden sollten. Am Ende sprachen sich die versammelten Protektoren allerdings dafür aus, für dieses Jahr alles beim alten zu lassen, die Teilnehmerzahlen aber weiterhin kritisch zu beobachten.

Eine weitere spannende Diskussion entbrannte um das Thema der Entwicklung und Einführung eines Rudersportfertigkeitsabzeichens für das Schulrudern in Hamburg. Die Meinungen gingen hier weit auseinander. Die Befürworter hoben die Arbeitserleichterung bei der Kompetenzmessung im Ruderunterricht und die Absicherung des Wissens um die Sicherheitsaspekte im Rudersport hervor, die Kritiker hielten den Organisationsaufwand und Formalismus bei der Abnahme des Abzeichens für zu hoch. Einig wurde man sich am Ende der Diskussion über die Entwicklung einer Checkliste, mit der kontinuierlich die Kompetenzen im Rudern festgestellt werden können.

Der Jahresbericht 2015 wurde vom 2. Vorsitzenden Roland Rauhut schriftlich vorgelegt. Er ist unten auch als Download verfügbar. Es folgte der Kassenbericht unseres Kassenwartes Ole Oltmanns und der Bericht unseres Kassenprüfers Hans-Thomas Rehbein. Er beschied, dass die Kassenführung korrekt und in gutem Zustand sei, so dass die Versammlung den Vorstand einstimmig entlastete.

In diesem Jahr gab es ausschließlich Wahlen der Beisitzer. Hier gab es zahlreiche Neuwahlen. Als Beisitzer für den Bereich Bootshäuser wurden Birgit Schnitzler (Bergedorf), Martin Wagner (Harburg) und René Nenhaus (Kugelfang) gewählt. Als neue Beisitzerin für die Vertreterin des HSRVb im Vorstand der Hamburger Ruderjugend wurde Svenja Grauert gewählt. Sie hat schon seit vielen Jahren im Vorstand der HRJ gearbeitet und ist dadurch eine gute Kandidatin für die Verbindung Schulrudern und Jungen- und Mädchenrudern. Als Kassenprüfer wurde Hans-Thomas Rehbein wiedergewählt.

Unter dem Punkt Verschiedenes wies A. Eckmann auf die neue Gestaltung der Homepage hin. Der Relaunch musste an allen Hamburger Schulen erfolgen, weil das CMS auf ein neues System umgestellt wurde. Er bittet um Feedbacks zu Gestaltung oder Inhalten. Er wünscht sich auch Anregungen für Inhalte (z.B. Vorschläge für Material zum Download).  A. Eckmann warb dafür, dass Schülerruderriegen mittelbare Mitglieder im DRV werden und klärte über die Vorteile auf (mehr dazu auf unserer Homepage).

Am Ende dankte unser 1. Vorsitzender Achim Eckmann allen ProtektorInnen, dem Vorstand und den Beisitzern für ihr Engagement und die damit verbundenen Erfolge des Hamburger Schulruderns. Vielen Dank auch an die Schulleitung des Wilhelm Gymnasiums, die die Räume zur Verfügung gestellt hat.

von Achim Eckmann
26.02.2016

Download: HSRVb Jahresbericht 2015

Satzung

Satzung des Hamburger Schüler-Ruderverbands


§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr, Stander
11 Der „Hamburger Schüler-Ruderverband“ (HSRVb), gegründet am 30. März 1952, hat seinen Sitz in Hamburg.
12 Das Geschäftsjahr des Verbandes beginnt am 1. November und endet am 31. Oktober des folgenden Jahres.
13 Der Verbandsstander zeigt im inneren Drittel ein rotes Hansekreuz auf weißem Grund, die Spitze ist schwarz.

§ 2 Vereinszweck
21 Der HSRVb dient der Förderung des Ruderns Jugendlicher in einzelnen Schulrudergruppen, die sich zusammen mit Förderern des Schulrudersports (Körperschaften und Einzelpersonen) zum HSRVb zusammengeschlossen haben.
22 Der HSRVb ist korporatives Mitglied im Hamburger Landesruderverband Allgemeiner Alster-Club/Norddeutscher Ruderer-Bund.
23 Der HSRVb vertritt die Belange seiner Mitglieder gegenüber Behörden und Verbänden.
24 Der HSRVb dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.53. Er plant und führt Wettbewerbe und sonstige Ruderveranstaltungen in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen des Rudersports und mit der Hamburger Schulbehörde durch. Die Mittel des HSRVb dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Kein Mitglied darf durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft
31 Als ordentliches Mitglied kann die Rudergruppe einer Hamburger Schule dem Verband beitreten, wobei jede Schule nur durch eine Rudergruppe vertreten sein kann. Eine Rudergruppe kann sowohl ein Schülerruderverein, eine Arbeitsgemeinschaft als auch ein Sportkurs einer Schule sein.
32 Als förderndes Mitglied können Körperschaften, insbesondere Ruder- und Regattavereine, Altherrenverbände der Schulrudergruppen sowie Einzelpersonen dem Verband beitreten.
33 Die Aufnahme als ordentliches oder förderndes Mitglied erfolgt nach schriftlicher Beitrittserklärung des Bewerbers durch den Verbandsausschuss. Wird der Aufnahmeantrag vom Verbandsausschuss abgelehnt, kann der Bewerber Einspruch erheben. Dann beschließt der nächste Rudertag mit einfacher Mehrheit endgültig über den Antrag.
34 Der Ordentliche Rudertag kann auf Vorschlag des Verbandsausschusses Personen, die sich um den Verband und dessen Arbeit besonders verdient gemacht haben, mit einfacher Mehrheit zu Ehrenmitgliedern ernennen.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
41 Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt, Ausschluß oder Auflösung der Rudergruppe an der Schule.
42 Die Austrittserklärung ist dem Verband schriftlich mindestens einen Monat vor Ende des laufenden Geschäftsjahres (Datum des Poststempels) mitzuteilen, wenn der Austritt zum Ende des Geschäftsjahres wirksam werden soll.
43 Beiträge für das laufende Geschäftsjahr sind vollständig zu zahlen.
44 Einen Ausschluß aus dem Verband kann nur ein Ordentlicher Rudertag durch Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließen. Den Antrag hierzu muß ein Vorstandsmitglied stellen. Das auszuschließende Mitglied ist vorher anzuhören, wenn es dies wünscht. Ein Mitglied kann nur ausgeschlossen werden, wenn es die Interessen des Verbandes schwer geschädigt hat oder mehr als ein Jahr mit seinen Beitragszahlungen trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung im Rückstand ist. Über den Ausschluß ist das Mitglied schriftlich zu informieren.
45 Auf Antrag können ordentliche Mitglieder ihre Mitgliedschaft für mindestens ein und höchstens fünf Jahre ruhen lassen. Ihre rechtliche Stellung im Verband ist die eines Nichtmitgliedes.

§ 5 Beiträge
51 Die Höhe der Beiträge wird in einer Beitragsordnung festgelegt.
52 Die Beitragsordnung wird durch den ORT mit einfacher Mehrheit beschlossen.

§ 6 Stimmrecht und Wählbarkeit
61 Jedes ordentliche Mitglied ist durch einen schriftlich bevollmächtigten Vertreter mit einer Stimme stimmberechtigt, sofern es mit seinen Beitragszahlungen nicht im Rückstand ist. Eine Person darf nicht mehr als ein Mitglied vertreten.
62 Alle Verbandsausschussmitglieder und alle Ehrenmitglieder sind jeweils mit einer Stimme stimmberechtigt.
63 Fördernde Mitglieder haben beratende Stimme. Gästen kann vom Vorsitzenden ein Rederecht eingeräumt werden.
64 Wählbar als Vorstand sind alle volljährigen und geschäftsfähigen Personen des Verbandes. Für das Amt des Schülerobmanns genügt die Vollendung des 16. Lebensjahres.
65 Wählbar für die übrigen Ämter des Verbandsausschusses sind alle geschäftsfähigen Personen des Verbandes, die das 14. Lebensjahr vollendet haben.
66 Abstimmungen finden, wenn nichts anderes bestimmt ist, mit einfacher Mehrheit statt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Verhandlungsleiters. Tritt Stimmengleichheit bei einer Vorstandswahl ein, entscheidet das Los. Jede Abstimmung wird geheim durchgeführt, sofern ein Mitglied dies beantragt.

§ 7 Organe des Verbandes
Organe des Verbandes sind
1. der Rudertag,
2. der Vorstand und
3. der Verbandsausschuss.

§ 8 Rudertag
81 Der Rudertag ist das oberste Organ des HSRVb. Er entscheidet endgültig über alle Verbandsangelegenheiten, insbesondere nimmt er die Jahresberichte des Verbandsausschusses entgegen, entlastet den Verbandsausschuss und wählt ihn und zwei Kassenprüfer, entscheidet über die Verwendung der Mittel, Ausschluss von Verbandsmitgliedern, Satzungsänderungen und Verbandsauflösung.
82 Der „Ordentliche Rudertag“ (ORT) findet als Mitgliederversammlung des HSRVb jeweils innerhalb der ersten drei Monate des neuen Geschäftsjahres statt.
83 Ein außerordentlicher Rudertag kann jederzeit vom Verbandsausschuss einberufen werden. Er ist zu einer Einberufung verpflichtet, wenn dies ein Viertel aller stimmberechtigten Verbandsmitglieder beantragt.
84 Die Einladungen zum Rudertag müssen allen Mitgliedern spätestens zwei Wochen vorher mit der Tagesordnung zugegangen sein.
85 Die Tagesordnung zum ORT muss folgende Punkte enthalten:
– Bericht des Vorstands und Kassenbericht
– Bericht der Kassenprüfer
– Entlastung des Vorstands
– Wahlen
– Beschlussfassung über vorliegende Anträge
86 Anträge können von den Verbandsorganen und von jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen dem Verbandsausschuss mindestens sieben Tage vor dem Rudertag schriftlich vorliegen. Dringlichkeitsanträge können nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn die einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zustimmt.
87 Anträge auf Satzungsänderungen dürfen nicht als Dringlichkeitsantrag eingebracht werden. Sie müssen dem Verbandsausschuss mindestens vier Wochen vorher schriftlich vorliegen. Sie sind in der Tagesordnung als eigenständiger Tagesordnungspunkt aufzuführen und ihr Wortlaut ist den Einladungen beizufügen. Satzungsänderungen können nur mit einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
88 Den Vorsitz beim Rudertag führt der erste Vorsitzende, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter oder ein anderes Mitglied des Verbandsausschusses.
89 Jeder ordnungsgemäß einberufene Rudertag ist beschlussfähig. Über die Versammlung ist ein Protokoll anzufertigen, welches vom Schriftführer zu unterschreiben und vom Leiter der Versammlung gegenzuzeichnen ist.

§ 9 Vorstand
91 Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden, dem Schriftführer, dem Kassenwart und dem Schülerobmann. Er vertritt den HSRVb nach außen.
92 Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die Vorsitzenden und der Kassenwart. Jeweils zwei zusammen sind berechtigt, den HSRVb zu vertreten.
93 Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Sitzungsleiter.
94 Vorsitzender, zweiter Vorsitzender, Schriftführer und Kassenwart werden in den ungeraden Kalenderjahren für zwei Jahre, der Schülerobmann jährlich für ein Jahr durch den ORT gewählt. Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Neuwahl im Amt.

§ 10 Verbandsausschuss
101 Der Verbandsausschuss (VA) besteht aus dem Vorstand, dem Wanderwart und den Beisitzern. Die Schulen eines jeden Behördenbootshauses sollten möglichst durch einen Beisitzer im VA vertreten sein. Ein Beisitzer wird durch die Hamburger Ruderjugend gestellt.
102 Der Wanderwart und die Beisitzer werden für ein Jahr durch den ORT gewählt, der Beisitzer, der von der Hamburger Ruderjugend gestellt wird, muss jährlich durch den ORT bestätigt werden.
103 Der VA führt die laufenden Verbandsgeschäfte. Er erledigt den Schriftverkehr, sorgt für die Herausgabe von Jahresberichten, Rundschreiben und Merkblättern. Er setzt Termine fest und sorgt für dessen Einhaltung. Er entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder und vorläufig in Fällen, die an sich der Zuständigkeit des ORT unterliegen, einen Aufschub aber nicht zulassen. Sie sind dem nächsten Rudertag zur endgültigen Entscheidung vorzulegen. Im Falle einer Verbandsauflösung obliegt ihm die Liquidation.
104 Der VA beschließt mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Verhandlungsleiters.
105 Beim Ausscheiden eines VA-Mitgliedes während der Amtszeit ist der VA berechtigt, sich selbst zu ergänzen. Für besondere Aufgaben kann der VA Ausschüsse einsetzen.

§ 11 Kassenprüfung
111 Eine Prüfung der Kassengeschäfte des Verbandes ist mindestens einmal jährlich nach Abschluss des Geschäftsjahres durch zwei Kassenprüfer vorzunehmen. Sie legen dem Rudertag mündlich oder schriftlich ihren Prüfungsbericht vor.
112 Die Kassenprüfer werden vom Rudertag für ein Jahr gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.

§ 12 Auflösung des Schüler-Ruderverbandes
121 Die Auflösung des Verbandes oder die Änderung des Vereinszweckes kann nur auf einem ausdrücklich und ausschließlich zu diesem Zweck einberufenen Rudertag beschlossen werden.
122 Der Rudertag ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Bei geringerer Anwesenheit muss ein neuer Rudertag einberufen werden, der in jedem Fall beschlussfähig ist.
123 Die Auflösung des Verbandes oder die Änderung des Vereinszweckes kann nur mit einer Mehrheit von Dreivierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
124 Im Falle einer Verbandsauflösung fällt sein Vermögen an die Freie und Hansestadt Hamburg mit der Auflage, es ausschließlich für den Schulrudersport in Hamburg zu verwenden.

Hamburg, den 7. Dezember 1994